Wie funktioniert Validierung bei der Produktentwicklung?

Eine effiziente und nachhaltige Produktentwicklung funktioniert nicht ohne regelmäßige Validierung. Denn gerade weil diese meist auf iterativem Wege abläuft, braucht es eine kontinuierliche Überprüfung der Modelle und Prototypen. Aber was kann man genau unter einer Validierung verstehen? Und was gehört alles dazu?

Was ist Validierung genau?

Validierung ist eine Methode im Projektmanagement, die eine Bewertung von aktuellen Arbeitsständen ermöglichen soll. Bei der Produktentwicklung dient die Validierung dazu, regelmäßig zu überprüfen, ob die erarbeiteten Modelle und Produkte wirklich den Anforderungen des Projekts standhalten. Bei Ideen und Visionen werden dafür beispielsweise die mechanische und die ökonomische Machbarkeit überprüft und bewertet. Im späteren Projektverlauf hingegen können dann bereits die Wünsche und Probleme potentieller Kund:innen oder Projektmitarbeiter:innen mit einbezogen werden. 

Warum ist Validierung wichtig?

Ganz einfach: Ihr setzt nicht aufs falsche Pferd. Wenn ihr bei einem Projekt nämlich erst ganz zum Schluss schaut, wie gut das gefertigte Produkt funktioniert, bekommt ihr ziemlich große Probleme bei eventuellen Fehlern – insbesondere in Punkto Wirtschaftlichkeit (siehe Schaubild). Wenn ihr hingegen regelmäßig und detailliert überprüft, wie gut das Projekt bis jetzt läuft, könnt ihr ganz einfach kleine Kurswechsel einnehmen. So kommt ihr vielleicht zu anderen, aber auch meist besseren Ergebnissen als bei einem strikten Plan.

wie funktioniert validierung

Was sind die Vorteile von Validierung?

  • Verständnis & Nachvollziehbarkeit von Prozessen
  • Arbeitseffektivität wegen der kontinuierlichen Überprüfung gesteigert
  • Kosteneinsparung dank früher Erkennung von möglichen Problematiken

Wie funktioniert Validierung?

Eure Projektmanager:innen behalten ohnehin den Überblick über die aktuellen Stände und Aufgaben, es liegt also auch an ihnen, regelmäßig Raum für Phasen der Validierung einzuplanen. In diesen könnt ihr dann in Teams Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit oder auch Fehleranfälligkeit überprüfen. Etwas, das dabei fälschlicherweise immer wieder unter den Tisch gekehrt wird: die Meinungen der Kund:innen. Dabei sind gerade Marktforschungen aber auch einfach das Feedback potentieller Kund:innen von enormer Bedeutung für ein Unternehmen. Nutzt das aus und bezieht Reaktionen und Stimmen des Marktes früh in eure weitere Planung mit ein.

 

Aus diesen Erkenntnissen wiederum lassen sich Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte ableiten. Welchen Ansatz solltet ihr weiterverfolgen? Und welchen verfallen lassen? Gerade am Anfang eines Projekts sind diese Antworten ausschlaggebend für den (Miss-)Erfolg eures Produkts.

Welche Rolle spielt das Lastenheft in der Validierung?

Im Lastenheft werden zu Beginn eines mechatronischen Projekts die Anforderungen an das Endprodukt festgehalten. Bei der Validierung ist das also eine sehr wichtige Richtlinie. Denn erst im Vergleich mit den Infos auf Schwarz und Weiß können klare Aussagen über die bisherigen Arbeitsschritte getroffen werden.

Auch wir bei AUKTORA arbeiten agil und konzipieren neue Projekte Schritt für Schritt. Die Validierung spielt bei uns dementsprechend eine sehr zentrale Rolle. Wenn ihr euch gerne mit uns über wichtige Methoden und Learnings austauschen oder gleich ein gemeinsames Projekt planen wollt, meldet euch gerne bei uns. Entweder zum unverbindlichen digitalen Kaffee mit Friedhelm oder per Mail/Telefon für detailliertere Gespräche.

Der digitale Kaffee

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